Schule

Zukunft will gelernt sein!

Unterrichtsausfall und total überfrachtete Lehrpläne machen auch den Schulalltag in Oberberg aus. Wir JuLis wollen die Schulen aus ihrer Lethargie herausholen. Statt des immer gleichen Einerleis soll Kreativität und Engagement der Schüler gefördert werden. Kompetenzvermittlung statt stumpfer Paukerei! Um neue Motivation zu entfachen und neue Wege zu ermöglichen, wollen wir die Schulen weitgehend selbst bestimmen lassen, wie sie Schule und Unterricht gestalten. Die Schüler sollen dabei mehr mitreden und mitentscheiden dürfen als bisher. Es ist wichtig Demokratie bereits in Ansätzen zu fördern. Wenn Schüler in den oberen Gremien der Schule immer wieder auf Blockade und Dickköpfigkeit auflaufen, ist Politikverdrossenheit eine direkte Folge davon. Die Schule auf dem Weg ins nächste Jahrtausend kann nicht länger mit den Rezepten des vergangenen Jahrhunderts bestritten werden. Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sind gefragt. Der Beamtenstatus für Lehrer und überfüllte Lehrpläne stehen da im Wege. Wie in der Wirtschaft müssen Lehrer, um die Motivation zu heben, nach Leistung und nicht nach Dienstjahren befördert werden. Auch das Abitur muss reformiert werden! Was alle europäischen Nachbarn schaffen und in fast allen Ost-Bundesländern perfekt klappt, gehört in der gesamten Republik schleunigst eingeführt: Abitur nach 12 Jahren. Schließlich kann es nicht sein, dass unsere europäischen Altersgenossen schon drei Jahre im Beruf stehen, während wir gerade das Studium abschließen. Schon an den Schulen muss auf die globalisierte Arbeitswelt vorbereitet werden. Das bedeutet: Frühzeitig soll eine erste Fremdsprache erlernt werden. Auch der Umgang mit modernen Medien muss vermittelt werden. Überhaupt: Die Ausstattung aller Schulen mit PC und Internetzugängen ist im internationalen vergleich schlichtweg lächerlich. Hier muss sich was ändern! Außerdem: Wer besonders begabt ist, gehört besonders gefördert - genau so wie auch Lernschwache unterstützt werden müssen. Denn unserer Meinung nach muss die Schule einen jeden nach seinen Möglichkeiten fordern und fördern. Chancengerechtigkeit statt Gleichmacherei muss es heißen! Die Angst vor einer Elite muss aufhören. Wir brauchen die klugen Köpfe, da sie unser Kapital sind. Um die nötigen finanziellen Mittel für die notwendigen Reformen im Schulwesen zur Verfügung zu haben, fordern die Jungen Liberalen den sofortigen Subventionsstopp für den unwirtschaftlichen und unökologischen fossilen Energieträger Steinkohle. Die Kohle gehört in die Bildung!