Akzeptanz statt Diskriminierung
Wir Junge Liberale wollen Toleranz, Freiheit und Vielfalt in unserer Gesellschaft.
Deshalb ist die Gleichstellung von Schwulen und Lesben für uns kein Nebenthema, sondern eine wichtige Bürgerrechtsfrage.
Wir wollen, dass Schwule und Lesben ihr Leben nach ihren Vorstellungen und ohne Diskriminierungen leben können. Und wir wollen, dass gerade Jugendliche es leichter haben, mit ihrer sexuellen Orientierung offen umzugehen.
Nachdem der § 175 StGB unter Federführung der FDP abgeschafft wurde, steht nicht mehr nur die Abschaffung diskriminierender Paragraphen im Mittelpunkt, sondern zunehmend die tatsächliche Gleichstellung von Schwulen und Lesben. Das betrifft vor allem die Partnerschaften, die Möglichkeiten der Adoption von Kindern und finanzrechtlichen Aspekte.
Zunächst einmal ist es aber Aufgabe jedes Einzelnen, gegen alltägliche Diskriminierungen vorzugehen und für mehr Akzeptanz zu werben und zu sorgen.
Hier sollten gerade die Schulen versuchen, den Jugendlichen ein vorurteilsfreies Bild von Schwulen und Lesben zu vermitteln. Lehrpläne und Lehrbücher sind so zu überarbeiten, dass schwul-lesbisches Leben als gleichberechtigter Lebensentwurf dargestellt wird.
Die Schule muss sich für Informationen durch schwul-lesbische Projekte öffnen, um Vorurteile durch Begegnungen abzubauen. Außerdem müssen schwullesbische Jugendprojekte endlich staatlich gleichberechtigt gefördert werden.





